4. Chancen & Risiken

Mit der zunehmenden Digitalisierung der Fabrik ist eine zusätzliche Steigerung der Effizienz möglich. Je besser die Maschinen- und Anlagensteuerung, Logistik- und Warenwirtschaftssysteme, Verwaltungssoftware etc. miteinander verbunden sind, umso mehr Potenzial für Effizienz besteht.

4.1 Rechtliche Aspekte: Arbeitswelt

Vernetzung und Digitalisierung verändern zukünftig auch die Arbeitswelt. ‎Arbeiten 4.0 ‎fordert Flexibilität in zeitlicher und räumlicher Hinsicht und führt zu ‎einer ‎zunehmenden Entgrenzung von Arbeit und Privatleben. Das ‎Bundesarbeitsministerium hat mit seinem Weißbuch Arbeiten 4.0 einen Dialogprozess ‎zur Zukunft der Arbeit angestoßen. ‎
Auch bei einer sich ändernden Arbeitswelt müssen bestehende gesetzliche ‎Regelungen eingehalten werden. Derzeit wird diskutiert, ob das ‎Arbeitszeitgesetz ‎noch den heutigen Anforderungen gerecht wird. Onlineplattformen und Crowdworking ermöglichen eine neue Form der projektbezogenen ‎Zusammenarbeit, meist auf selbstständiger Basis. ‎Hier spielt die Abgrenzung der ‎selbstständigen Tätigkeit von einem Arbeitsverhältnis ‎eine wichtige Rolle, also ‎insbesondere das Thema Scheinselbstständigkeit und die rechtliche Gestaltung von ‎Fremdpersonaleinsätzen. ‎

Einen ersten Überblick zu den rechtlichen Herausforderungen beim Einsatz ‎autonomer Systeme bietet das Ju-RAMI Modell entwickelt im Rahmen des ‎‎“AUTONOMIK für Industrie 4.0″ Programms des BMWi.

Diesen Artikel teilen...